Tieftemperatur-Einsätze
Für Experimente bei niedrigen Temperaturen bietet Cryogenic eine Reihe von
Tieftemperatur-Einsätzen (VTI, Variable Temperature Insert). Sie bestehen aus dem
LHe-gekühlten Probenraum und einem Dewar, wobei das benötigte Helium über einen
Filter und ein Nadelventil aus dem Reservoir des Magneten bezogen wird. Die
Temperatur wird über einen Heizer in Verbindung mit einem Thermoelement
eingestellt. Die Standardmodelle haben Temperaturbereiche von 1,6 K - 100 K / 1,6 K - 300 K / 1,6 K - 400 K.
Die VTIs werden mit Probenraum-Durchmessern von 18 mm bis 48 mm angeboten.
Probentemperaturen bis hinunter zu 0,3 K sind mit den He3 VTIs möglich. Diese
werden mit denselben Dimensionen wie die Standard-VTIs angeboten und können daher
direkt ausgetauscht werden. Die He3 VTIs gibt es jeweils in einer Top Loading- und
in einer Bottom-Loading-Version. Beide können mit Sensoren und Heizern ausgestattet
werden und sind dann im Bereich von 0,3 K - 100 K regelbar.
Für Probentemperaturen im mK-Bereich bietet Cryogenic einen kleinen He3/He4-Mischkryostaten
an.
Für Fälle, in denen kein externes LHe zur Verfügung steht, bietet Cryogenic die
Varitemp-Kryostate an. Diese besitzen ein eigenes LHe-Reservoir und ermöglichen
Probentemperaturen bis hinunter zu 1,6 K. Die Varitemp-Kryostate laufen in einer
dünnen Spitze aus, in der sich die Probe befindet und die z. B. in einen Magneten
passt. Für optische Messungen werden die Varitemp-Kryostate auch mit entsprechenden
Fenstern angeboten.
Alle VTIs sind mit der angebotenen LabVIEW-Software automatisierbar. |
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